Sechste Freie Dressurprüfungen auf dem Mattenhof in Volketswil
Doppelsieg für Dominique Schweizer
Bereits zum sechsten Mal fanden auf der Reitanlage Mattenhof in Volketswil Freie Dressurprüfungen statt. Obwohl das Wetter nicht gerade gut mitspielte, gab es zur Freude des
Organisationskomitees fast keine Abmeldungen.
"Bei den beiden Prüfungen am Samstag hatten wir trotz misslichen Wetterbedingungen keine
Abmeldungen", freute sich Barbara Holenstein, weIche zusammen mit Rose-Marie Schwämmle und Urs Preuss das OK bildete. Am Sonntagmorgen brachte brachte der über Nacht gefallene Schnee etwas Aufregung: Manche Konkurrenten hätten einfach warten müssen, bis der Schnee vom Stall weggeräumt worden sei, bevor sie losfahren konnten, so Barbara Holenstein. So gab es kleine Verzögerungen im Programm, weIche aber von allen Teilnehmern sportlich und mit Verständnis aufgenommen wurden. Ansonsten verliefen die beiden Dressurtage problemlos und unfallfrei - wenn es auch einige Pferde wegen der kalten und stürmischen Witterung dem Abreitplatz zu manchem Bocksprung animierte.
Am Samstag nahmen lizenzierte Reiterinnen und Reiter die Programme in Angriff. Es galt sein Können im GA06 und dem DP1 1 unter Beweis zu stellen. Hier liess Dominique Schweizer aus Zürich, welche ihr Pferd auf dem Mattenhof in Pension hat, der Konkurrenz keine Chance. Mit ihrem schicken, siebenjährigen Fuchswallach Walesco von Büren CH liess sie sich gleich in beiden Programmen als Siegerin feiern.
Sehenswerte Showeinlagen
Am Sonntag sattelten dann die brevetierten Reiterinnen und Reiter ihre Pferde und zeigte ihre Dressurprogramme. Im GA01I gelang dies Rebecca Wildberger - aus.Feldmeilen mit Joplin am besten und im GA03 schwang Rita Schulthess, Neuhausen, mit Larello obenaus.
Auch für Showeinlagen hatte das OK gesorgt, und so war am Samstag die Voltigiergruppe Garten zu sehen - spielerisches Turnen auf dem Partner Pferd, welches aber enormes Vertrauen von beiden voraussetzt.
Blindes Vertrauen
Vertrauen haben auch Sambo und Marc Lüdin zueinander. Der siebenjährige Sambo weist nämlich eine stattliche Grösse von rund 1,90 Metern auf und bringt locker 900 Kilo auf die Waage. Er gehört zu der Rasse der Shire Horses und somit zu den grössten Pferden der Welt. «Mehr aus Spass hab ich mal gesagt, dass ich mir ein Shire - Horse kaufen werden», schmunzelt sein Besitzer Marc Lüdin. Doch aus Spass wurde Ernst, und so hielt vor rund drei Jahren Sambo Einzug bei Lüdin in Arlesheim. Dieser hat seinen «sanften Riesen» selber ausgebildet und zeigt mit ihm heute beachtliche zirzensische Lektionen. «Wir haben uns einfach gefunden und passen zusammen», lobt Lüdin seinen Schwarzen. Zusammen mit der Show-Gruppe des Schweizerischen Friesenpferdeverbandes fahren Lüdin und Sambo zu diversen Aufführungen.
So zeigte denn diese Gruppe auch in Volketswil auf Friesenpferden, dass diese Pferde nicht umsonst «Schwarze Perlen» genannt werden. Eine harmonische, schöne Vorführung erfreute die Anwesenden. |