Das aus Vanessa keine Reiterin wird, war eigentlich praktisch unmöglich, wurde sie doch schon im Bauch der Mami sanft oder machmal auch weniger sanft hin und her geschaukelt wären diese es sich nicht nehmen liess, bis zum letzt möglichen Termin, ihre Pferde selber zu reiten. Auch als ganz Kleine, war sie immer dafür zu begeistern, zusammen mit Mami, gemütliche Ausritte zu geniessen. Als sie 4 Jahre alt war, bekam sie ihr erstes Pony, denn was mal eine rechte Reiterin werden will, muss früh anfangen. Vanessa war auch voll begeistert von dem Gedanken, als bald in forschem Galopp über die Weide zu reiten, bloss...... dazu gehören immer 2 und der eben 2. Betroffene, hatte für diesen Gedanken wesentlich weniger übrig. Man hatte ihn ja schliesslich nicht zu unrecht " Pumuckel " getauft und er war stets darauf bedacht, seinem Namensvetter wirklich alle Ehre zu machen. Da sich Pumukel unwiederruflich dazu entschlossen hatte, sich nicht dem Willen seiner kleinen Chefin zu beugen und diese sich dann auch mehr oder weniger beleidigt damit abfand, dass sie und ihr Pumukel beim besten Willen in den reiterlichen Fragen das Heu nicht auf der selben Bühne hatten. Zum Glück gab es da noch Mami's Pferde, die für die kindlichen Ambitionen wesentlich mehr Verständnis und Geduld aufbrachten. Pumukel ging somit in die, seiner Meinung nach, verdiente Frührente ist aber noch immer für jeden immer möglichen Streich zu haben.
Vanessa hat sich mittlerweilen zu einer starken Reiterin entwickelt, die inzwischen sowohl im Dressur- und Springsport wie auch in der Showreiterei zu Hause ist. Mit dem Hengst Nazareno XVIII hat sie einen starken und representativen Partner der immer wieder ein Hingucker ist und die Zuschauer mit seiner Erscheinung und seinem Auftreten begeistert.