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P.R.E. - Pura Raza Espagnol |
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Das Pferd Reiner Spanischer Rasse besitzt einen Zauber, dem sich kaum jemand entziehen kann. Man muss nicht einmal ein besonderer Pferdeliebhaber sein, um von seiner spektakulären Erscheinung, seiner Anmut und den majestätischen Bewegungen hingerissen zu sein. Seit tausenden von Jahren unterscheidet sich das Spanische Pferd von anderen Rassen in Schönheit, Eleganz und Charakter. Es ist sicherlich eines der prächtigsten Tiere.
Nicht sehr gross, dafür mit breiter Brust, ungewöhnlich langer Mähne und langem Schweif, edel geformtem Kopf und einem Körperbau, der an künstlerische Vollkommenheit gereicht. In seinen grossen dunklen Augen spiegelt sich sein sanftes Wesen wider.
Ein Zirkuspferd, wie man es schöner und arbeitswilliger kaum finden kann. Als kraftvolles Stierkampfpferd beweist es seinen legendären Mut. Die grösste Stärke liegt aber unbestritten in der Dressur. Sein Körperbau und sein hervorragendes Gleichgewicht, seine natürlich hohe Aufrichtung und Versammlungsfähigkeit, sowie die erhabenen Bewegungen prädestinieren es vor allem für die Lektionen der Hohen Schule.
Das spanische Pferd galt, lange bevor manch wohIbetuchter Freizeitreiter diese Rassen für sich entdeckte, als ein brillantes Kriegspferd. Die Vorfahren der heutigen spanischen Pferde waren die so genannten Gineten, auch als Jennets bekannt. Den Namen hat dieser Pferdeschlag von dem Volk der Gineten, welche in Südspanien zu Hause waren. Ihre Wurzeln lassen sich bis in das 6. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgen. Dieses kleine Reitervölkchen prägte mit seinen Pferden und seiner Reitweise wie kein anderes den heutigen iberischen Reitstil, der manchmal auch noch unter der Bezeichnung "a la gineta" bekannt ist.
Die genauen Wurzeln des heutigen spanischen Pferdes liegen im Dunkeln - manche behaupten, die spanischen Urpferdetypen wie eben der Ginete und das Sorraia, haben sich mit den Pferden der Mauren, vornehmlich Berber und Araber Berber, vermischt und damit die Grundlage des heutigen Andalusiers gebildet. Fakt jedoch ist, dass Pferde von der iberischen Halbinsel schon sehr früh Erwähnung in verschiedenen Büchem fanden. So erzählt beispielsweise die "Vita Sti Corbiniani" aus dem Jahre 769 vom Mönch Corbinian und seinem Hengst Iberus, mit dem er durch die Lombardei ritt. Diesem Pferd spanischen Ursprungs sagte man solche Schönheit und Ausstrahlung nach, dass sogar der König ein Auge darauf geworfen haben soll. Da er den Hengst auf rechtem Wege nicht bekommen konnte, ließ er ihn stehlen - man kann sich denken, welch immensen Wert diese Pferde damals gehabt haben müssen, wenn selbst ein König der Lombardei sich zu Diebstahl herablassen musste, um eines zu ergattern...
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Grösse: ca. 155 - 165 cm
Gewicht: ca. 500 - 600 Kg
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Farben: hauptsächlich Schimmel, wenig Braune und Schwarze; momentan in Spanien am gefragtesten sind Füchse, welche erst wieder seit kurzem Papiere erhalten
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Exterieur: ein edles Reitpferd, im Quadrattyp stehend; Markenzeichen neben den typischen "spanischen Augen" (groß und mandelfönnig) ist das oft üppige Langhaar |
Charakter: freundlich, nobel, aber auch sehr temperamentvoll |
| Verwendung: Feria, Kutsche, Freizeitpferd, klassisches Reiten, Barockreiten, Dressur, leichtes Springen |
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